Ars vivendi - Über das Leben in Fülle

Mit dem 50 Geburtstag von Ö1 am 1. Oktober bekommt die Sendung „Erfüllte Zeit“ nicht nur eine neue Signation, sondern auch einen neuen Namen: „Lebenskunst“.

Ars vivendi – Über das Leben in Fülle

„Ars vivendi - Lebenskunst“ ist ein großes Wort. Sehr groß, findet der Philosoph Martin Kolozs, sehr breit gefasst. Denn bloß EINE Weise, wie das Leben gut gelingen kann, könne niemals der unendlichen Vielgestaltigkeit und Buntheit der jeweiligen Biografien gerecht werden.

Lebenskunst
Sonntag, 1.10.2017, 7.05 Uhr, Ö1

Und dieser Vielgestaltigkeit soll ja auch die Sendung mit dem neuen Namen in ihren verschiedenen Beiträgen gerecht werden. Außerdem wandeln sich die Herausforderungen in den verschiedenen Lebensabschnitten und –situationen. Und eines mahnt der Philosoph bei der Suche nach Lebensglück ein: Demut bei der Wahl der Wünsche. – Gestaltung: Martin Gross

Gott lebt in meiner Seele – Begegnung mit André Heller

In einer Predigt von Meister Eckhart, eines bedeutenden christlichen Mystikers aus dem Spätmittelalter, heißt es: „Wenn mich nun einer fragte: Warum beten wir, oder warum fasten wir oder wirken wir all unser Werk?, so antworte ich: Darum, dass Gott in unserer Seele geboren werde.“

Mit diesem Gedanken sympathisiert seit längerem auch der Künstler und Kunstmanager André Heller. Er berichtet von seiner persönlichen Sinnsuche der letzten Jahre, von seinen vorläufigen Erkenntnissen und spirituellen Perspektiven. - Gestaltung: Kerstin Tretina

Zuhören ist eine Kunst, die Leben retten kann – 50 Jahre „Telefonseelsorge“

Es ist eine Arbeit fernab der medialen Aufmerksamkeit, viel zu wenig bedankt (vielleicht auch, weil diese Institution schon so selbstverständlich ist): Die „Telefonseelsorge“, eine Einrichtung der katholischen und evangelischen Kirche in Wien, die genauso alt ist wie Ö1, zeigt seit 50 Jahren, dass Zuhören eine Kunst ist, die immer wieder Leben rettet.

Dort kann man Tag und Nacht anrufen, wenn man ein Anliegen hat und darüber reden will, egal, ob und welches Bekenntnis man hat. Auffällig ist, dass die meisten Gespräche mit dem Satz enden: „Danke, dass Sie mir zugehört haben.“ – Gestaltung: Roberto Talotta

Brich dem Hungrigen dein Brot - Bibelessay zu Jesaja 58, 7 - 12

Am ersten Sonntag des Monats Oktober ist für die evangelisch-lutherischen Gottesdienste als Predigttext eine Stelle aus dem Ersten Testament – aus dem Buch Jesaja – vorgesehen. Es sind hohe Ansprüche, die da an den Menschen gestellt werden, viel Solidarität mit den Armen wird da eingefordert, aber in weiterer Folge auch großer Lohn von Seiten Gottes. Verse, zu denen Thomas Hennefeld, evangelischer Theologe, Pfarrer und Landessuperintendent der evangelisch-reformierten Kirche in Österreich, ein sehr persönliches Verhältnis hat.

Bibelessay zu Jesaja 58, 7 - 12

Moderation: Martin Gross

Lebenskunst 1.10.2017 zum Nachhören: