Tierethik aus buddhistischer Sicht

Themen: Kein Festtagsbraten um jeden Preis; Sternsinger-Hilfe für Jugendliche in Nicaragua; Bischof Kräutler über Indios, Franziskus und Integration; Bibelessay von Paul M. Zulehner

Kein Festtagsbraten um jeden Preis - Tierethik aus buddhistischer Sicht

Ob Karpfen, gefüllter Truthahn, Barbarie-Ente oder Kalbsbraten - für viele gehört der Festtagsschmaus zu Weihnachten wie auch der Christbaum, die Geschenke und die liebe Großfamilie. Unmengen von Fleisch landen zu den Feiertagen auf unseren Tellern. Ins Gewissen wollen den Konsumentinnen und Konsumenten daher jene reden, die für eine verantwortungsbewusste Tierethik eintreten.

Lebenskunst
Dienstag, 26.12.2017, 7.05 Uhr, Ö1

So geschehen kürzlich bei einer Podiumsdiskussion, veranstaltet von der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft, in der Wiener Urania. Nicht jede und jeder muss gleich Vegetarier oder Veganer werden, aber sie oder er sollte doch möglichst achtsam mit seinem Essen umgehen. – Gestaltung: Kerstin Tretina

Reparieren für ein besseres Leben – Sternsinger-Hilfe für Jugendliche in Nicaragua

In den Tagen nach Weihnachten ziehen wieder die Sternsinger von Haus zu Haus. Mädchen und Buben, verkleidet als Kaspar, Melchior und Balthasar, sammeln Spenden für Hilfsprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die Dreikönigsaktion, das Hilfswerk der Katholischen Jungschar, unterstützt damit vor allem Projekte, die Kindern und Jugendlichen zugutekommen. So auch jenes Projekt in der Stadt Sandino, nahe von Managua, der Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes Nicaragua, das Alexandra Mantler vor kurzem besucht hat.

Der Kampf ist noch lange nicht zu Ende – Bischof Erwin Kräutler über Indios, Franziskus und Integration

Der Kampf für die indigene Bevölkerung am Amazonas ist für Erwin Kräutler, den emeritierten katholischen Bischof der großen brasilianischen Diözese Xingu, noch lange nicht vorbei. Auch und schon gar nicht jetzt unter dem aktuellen brasilianischen Präsidenten Michel Temer - der multinationalen Konzernen weit näher stehen soll als der indigenen Bevölkerung. Immer noch setzt sich der 78-jährige gebürtige Vorarlberger federführend gegen Zwangsumsiedlungen und Raubbau an der Natur ein. Papst Franziskus ist wohl sein einflussreichster und prominentester Verbündeter. Heuer war Kräutler einer der Hauptreferenten der Globart Academy in Krems. Kerstin Tretina hat mit ihm am Rande der Veranstaltung über die skrupellose brasilianische Politik, seine persönliche Nähe zu Papst Franziskus und die Performance der österreichischen katholischen Kirche in der Flüchtlingskrise gesprochen.

Ich sehe den Himmel offen – Bibelessay zu Apostelgeschichte 6, 8 - 10; 7, 54 - 60

Es ist die Erzählung vom ersten Märtyrer des Christentums, Diakon Stephanus, die für die katholische Liturgie des zweiten Weihnachtstages als zweite Lesung vorgesehen ist und diesem Tag zu seinem Namen „Stefanitag“ verholfen hat. Für den katholischen Theologen und Religionssoziologen Paul Michael Zulehner ist Stephanus ein Beispiel für jene Furchtlosigkeit, die im Zentrum seiner Serie gestanden ist, die er in den Advent- und Weihnachtstagen für die Lebenskunst verfasst hat.

Bibelessay zu Apostelgeschichte 6, 8 – 10; 7, 54 – 60

Moderation: Martin Gross

Lebenskunst 26.12.2017 zum Nachhören:

Links:

Buddhistische Religionsgesellschaft Österreich
Dreikönigsaktion