Gedanken für den Tag

Eine feuilletonistische Miniatur unmittelbar vor dem Morgenjournal, Reflexion kurz vor den News: Ein Gedanke zum „Beginn des Tagesgeschehens“, der manches in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Mehr dazu im Sendungsprofil Gedanken für den Tag.

Samstag, 23.1.2021, Brigitte Schwens-Harrant 23.1. 7.00 Uhr

Das verworfene Ich

Zum 100. Geburtstag von Patricia Highsmith. Romane und Erzählungen von Patricia Highsmith seien keine Bettlektüre, heißt es oft. Zu aufregend, zu erschütternd sei, was die amerikanische Autorin unaufgeregt, manchmal geradezu nüchtern, meist jedenfalls formvollendet erzählt.

Freitag, 22.1.2021, Brigitte Schwens-Harrant 22.1. 7.00 Uhr

Bedrängnis lesbischer Frauen

„Schlimme Dinge entstehen aus der widernatürlichen Enthaltsamkeit, wie giftige Substanzen in stehendem Wasser: Fantasien und Hass und die verwünschte Neigung, mitfühlenden und freundlichen Handlungen böse Motive zu unterschieben.“ Das schrieb die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith 1955 in ihr Notizbuch.

Donnerstag, 21.1.2021, Brigitte Schwens-Harrant 21.1. 7.00 Uhr

Abgründe und Widersprüche

„Sie war nicht nett. Sie war selten höflich.“ So beginnt eine Biografie über Patricia Highsmith und das ist in mancher Hinsicht wohl zu harmlos formuliert.

Mittwoch, 20.1.2021, Brigitte Schwens-Harrant 20.1. 7.00 Uhr

Das Schreckliche in jedem

Zum 100. Geburtstag von Patricia Highsmith. „Jeder Mensch birgt in sich eine schreckliche andere Welt, höllisch und unbekannt.“ Das schreibt Patricia Highsmith 1942 in ihr Notizbuch.

Dienstag, 19.1.2021, Brigitte Schwens-Harrant 19.1. 7.00 Uhr

Die Geschichte einer Schuld

„Ich habe die Handlung. Es ist so einfach, dass ich kaum ertrage, es eine Handlung zu nennen.“ Das notierte Patricia Highsmith 1946 in ihr Tagebuch. Sie war dabei, ihren ersten Roman „Zwei Fremde im Zug“ zu schreiben.

Montag, 18.1.2021, Brigitte Schwens-Harrant 18.1. 7.00 Uhr

Begegnung mit dem Bösen

Zum 100. Geburtstag von Patricia Highsmith. Patricia Highsmith war 29 Jahre alt, als sie 1950 ihren ersten Roman veröffentlichte. Für „Zwei Fremde im Zug“ bot ihr Alfred Hitchcock bereits kurz danach 6000 Dollar an. Er wollte den Roman verfilmen.

Samstag, 16.1.2021, Robert Streibel 16.1. 7.00 Uhr

Irren an Joyce

Der Prophet im eigenen Land gilt nichts. „Oh Herr, hilf mir zu glauben oder hilf mir nicht zu glauben“. Stephen Daedalus, das Alter Ego im „Ulysses“ diskutiert wie ein Prediger und Prophet und verdreht natürlich das Bibelzitat, so wie es dem Autor gefällt.

Freitag, 15.1.2021, Robert Streibel 15.1. 7.00 Uhr

Männer und Frauen

Zum 80. Todestag von James Joyce. Nicht nur in Zeiten des großen I und des Sternchens ist es wichtig, nach dem Personal des „Ulysses“ zu fragen. Wie viele Männer und wie viele Frauen kommen denn da vor?

Donnerstag, 14.1.2021, Robert Streibel 14.1. 7.00 Uhr

Bloom, ein guter Mensch

Wer spielt die Hauptrolle im Roman „Ulysses“? Der Inseratenaquisiteur Leopold Bloom ist es. Ihn unter der großen Flagge des Odysseus segeln zu lassen ist schon mehr als ein ironischer Gegenwind. Der große Held, der zehn Jahre herumirrt, in Abenteuer verstrickt, und auf den Penelope wartet.