Gedanken für den Tag

Eine feuilletonistische Miniatur unmittelbar vor dem Morgenjournal, Reflexion kurz vor den News: Ein Gedanke zum „Beginn des Tagesgeschehens“, der manches in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Mehr dazu im Sendungsprofil Gedanken für den Tag.

Donnerstag, 17.6.2021, Bernd Wachter 17.6. 7.00 Uhr

Eine neue Strategie

Österreich hat 2011 eine „Strategie zum lebensbegleitenden Lernen“ beschlossen. Blickt man auf die Unterschriften, es war der Juli 2011, so ist keine/r der Unterzeichner/innen heute mehr politisch tätig.

Mittwoch, 16.6.2021, Bernd Wachter 16.6. 7.00 Uhr

Im Lerncafé

Cafés sind für mich wunderbare Orte des Lernens. Man kann sich in ein Buch vertiefen oder den Austausch mit Lernbegleitern suchen. Lernbegleiter sind für mich Menschen, die sich gerade auf dem gleichen Lernweg befinden.

Dienstag, 15.6.2021, Bernd Wachter 16.6. 7.00 Uhr

Der eigene Weg des Lernens

In meiner Kindheit war die Vorstellung, ein Leben lang lernen zu müssen unangenehm. Ich kann mich noch gut erinnern, wie mein Klassenfreund Thomas meinte: „Hört denn das nie auf.“

Montag, 14.6.2021, Bernd Wachter 14.6. 7.00 Uhr

Lebensbegleitendes Lernen

Wer kennt ihn nicht – den Spruch aus den Kindertagen: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Mir ist dieser Spruch in der ersten Klasse Volksschule untergekommen.

Samstag, 12.6.2021, Kurt Neumann 12.6. 7.00 Uhr

Ich bin eine fröhliche Hummel

Den Kindern verschwieg H. C. Artmann die Tatsachen der Sterblichkeit und des Unwissens über das Lebensende nicht, das nur mit Formeln zu bemänteln ist, so in den Schluss-Reimen seines Lebens-Abzähl-Gedichts:

Freitag, 11.6.2021, Kurt Neumann 11.6. 7.00 Uhr

Wortwitz und Selbstironie

Dass es 1991 der neu gegründeten Schule für Dichtung in Wien gelang, H. C. Artmann als Lehrkraft zu gewinnen, überraschte viele, die ihn kannten.

Donnerstag, 10.6.2021, Kurt Neumann 10.6. 7.00 Uhr

Der poetische Act und der Bazillus der Prostitution

Im Mai 1955 ernteten sieben junge Männer, die [Zitat] als Berufe hochtrabend „Komponist, Schriftsteller“ oder „Maler“ angaben, Spott und Hohn bei Passanten und in der Presse, als sie vor dem Stephansdom schweigend gegen die Bewaffnung des Bundesheeres und die allgemeine Wehrpflicht protestierten.

Mittwoch, 9.6.2021, Kurt Neumann 9.6. 7.00 Uhr

med ana schwoazzn dintn

Freundschaft zählte wie die Liebe für H. C. Artmann zu den vitalen Energiequellen des Lebens und Dichtens.

Dienstag, 8.6.2021, Kurt Neumann 8.6. 7.00 Uhr

Personifikationen des Bösen

Die Schrecken der Welt sind real – ebenso real sind Ängste der Kinder, aber auch die von Jugendlichen und Erwachsenen, selbst wenn sie ihre Ängste nicht mehr so offen zeigen wie Kinder. Das weiß fast jede Art von Literatur, und natürlich wusste das H. C. Artmann erst recht.