Wahl in Israelitischer Kultusgemeinde Wien

Themen: Neuer Vorstand für Israelitische Kultusgemeinde; Die Spur der Verwüstung des IS; Pater hilft flüchtenden Mexikanern

Die IKG Wien hat gewählt

Bei den Wahlen eines neuen Vorstandes in der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien wurde die Liste Atid von Präsident Oskar Deutsch wiedergewählt, ihren Vorsprung konnte sie gegenüber den sechs anderen Listen sogar noch ausbauen.

Praxis
Mittwoch, 22.11.2017, 16.05 Uhr, Ö1

Zweitstärkste Kraft wurde der Verein Bucharischer Juden, an dritter Stelle liegt die Liste Kehille. Nun wird verhandelt und nach Koalitionen gesucht, erst dann ein neuer Präsident gewählt. - Gestaltung: Julia Wötzinger

Das mutwillig zerstörte Erbe - Die Spur der Verwüstung des IS

Wie viele Menschen der Terrormiliz IS zum Opfer gefallen sind, kann derzeit noch gar nicht genau beziffert werden. Fakt ist: Der IS verliert an Boden und hinterlässt überall eine Spur der Verwüstung. Viele der kulturellen und religiösen Stätten sind schwer beschädigt oder sogar zerstört. Die Bilder der antiken Oasenstadt Palmyra zum Beispiel gingen durch die Welt. Was ist noch übrig vom alten Erbe, was ist unwiederbringlich verloren? Kerstin Tretina hat recherchiert.

Der Migrantenheilige – Ein Pater bietet Flüchtenden Zuflucht

Pater Alejandro Solalinde hat in Mexiko ein Netzwerk von Zufluchtshäusern aufgebaut, für all jene, die versuchen aus Zentralamerika in die USA zu gelangen. Armut, Perspektivenlosigkeit und Arbeitslosigkeit treiben viele Menschen in die Flucht. An der Grenze zu den USA treffen nun jene Mexikaner und Mexikanerinnen auf die neuen Flüchtlinge, die von der US-Regierung Donald Trumps ausgewiesen werden. Alejandro Solalinde war kürzlich auf Einladung der Dreikönigsaktion in Wien und berichtete über die Lage der Menschen, die an der Grenze zwischen Mexiko und den USA einen Ausweg aus ihrer Armut zu finden versuchen. - Gestaltung: Alexandra Mantler

Moderation: Judith Fürst

Praxis 22.11.2017 zum Nachhören:

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