Papst Johannes Paul II. - Licht und Schatten

Themen: 100. Geburtstag von Papst Johannes Paul II.; Kinder in der Corona-Krise; Religionsunterricht online

100. Geburtstag von Papst Johannes Paul II.

Der „eilige Vater“ wurde er genannt - wegen seiner regen Reisetätigkeit. Er spielte eine maßgebliche Rolle bei der Öffnung des Eisernen Vorhangs. Er maßregelte Befreiungstheologen und erteilte Diskussionen um das Frauenpriestertum eine klare Absage.

Praxis
Mittwoch, 13.5.2020, 16.05 Uhr, Ö1

Am 18. Mai wäre Karol Wojtyla 100 Jahre alt geworden. Als Papst Johannes Paul II. am 2. April 2005 nach langer schwerer Krankheit gestorben ist, hat eine ganze Generation zum ersten Mal bewusst den Tod eines Papstes und die Wahl seines Nachfolgers erlebt. Denn mehr als ein Vierteljahrhundert, von 1978 bis 2005, war der Papst aus Polen Haupt und Gesicht der römisch-katholischen Kirche. Markus Veinfurter über wichtige Stationen auf diesem Weg.

Licht und Schatten seines Pontifikats

Der Publizist und Autor Heiner Boberski hat mehrere Bücher über Päpste, Papstwahlen und über das „Geheimnis Vatikan“ geschrieben. Im Praxis-Interview spricht der Papstkenner mit Alexandra Mantler darüber, welchen Beitrag Johannes Paul II. tatsächlich zur Öffnung des Ostblocks geleistet hat, über seinen Beitrag zum interreligiösen Dialog – besonders mit dem Judentum – und über seine Versäumnisse in Bezug auf die Aufarbeitung der Fälle von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche und der Finanzgebarung der Vatikan-Bank.

Corona: Kein Kinderspiel für Kinder

Plötzlich war alles anders: kein Besuch mehr bei der Oma, kein morgendlicher Weg in die Schule, und wenn es jetzt schön langsam wieder losgeht mit dem Unterricht im Schulhaus, dann doch in sehr, sehr veränderter Form. Und: Keiner weiß, wie die Ferien genau aussehen werden. Die Corona-Krise aus Perspektive der Kinder ist ausgesprochen komplex - und genau auf diese Problematik werde zu wenig Augenmerk gelegt, meint die Wiener Theologin Regina Polak. - Gestaltung: Brigitte Krautgartner

Gott im Netz: Religionsunterricht online

Weil das Schüler/innenleben nicht nur aus Latein und Mathe besteht, haben auch viele Religionslehrerinnen und -lehrer ihren Unterricht in den vergangenen Wochen auf E-Learning und Klassenchat umgestellt. Wie die Religionsgemeinschaften und Konfessionen diese Herausforderung gemeistert haben und welche Erkenntnisse bleiben, wenn der öffentliche Schulbetrieb - und damit auch der Religionsunterricht in den Schulen - schrittweise wieder los geht, darüber hat Maria Harmer mit christlichen und muslimischen Jugendlichen und ihren Religionslehrerinnen und -lehrern gesprochen.

Moderation: Alexandra Mantler

Praxis 13.5.2020 zum Nachhören (bis 12.5.2021):

Mehr dazu:

Logos 16.5.2020: „Der Papst aus einem fernen Land“

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