Die Anglikaner und der Brexit

Themen: Die Anglikaner in Österreich; Anständig gekleidet; Neues Vinzidorf in Meidling

Pfarrer Patrick Curran: „Es könnte wieder Autobomben geben“

Bewegte Zeiten in Großbritannien. Gegen den Willen der Regierung unter Premierministerin Theresa May stimmt das Unterhaus am Mittwoch über Alternativen zum Brexit-Abkommen ab. Was meint der oberste Anglikaner in Österreich, Pfarrer Patrick Curran, zu den britischen Turbulenzen?

Praxis
Mittwoch, 27.3.2019, 16.05 Uhr, Ö1

Gleich gegenüber der britischen Botschaft in der Wiener Salesianergasse, in einem eher unscheinbaren Gebäude, ist die hiesige anglikanische Gemeinde zu Hause. Pfarrer Patrick Curran ist aber - abgesehen von den rund 2.000 anglikanischen Christinnen und Christen in Österreich - auch noch für die winzigen anglikanischen Pfarren in Slowenien, Kroatien und der Slowakei zuständig. Roberto Talotta hat mit dem obersten Vertreter der anglikanischen Kirche in Österreich gesprochen: über seine Kirche, den Brexit und warum er britische Politiker scharf kritisiert.

Modest Fashion: „Anständig“ gekleidet

Gucci tut es, Valentino tut es und Nike tut es auch. Sie greifen den neuen Modetrend der „Modest Fashion“ auf. „Modest Fashion“ - man könnte es mit „bescheidene, schlichte oder bedeckende Mode“ übersetzen - ist längst mehr als ein Schlagwort in der internationalen Modeszene. Es ist ein Trend - nicht nur für Frauen, die sich aus religiösen Gründen nicht freizügig, sondern dezent, aber dennoch schick kleiden wollen. Und es ist mittlerweile ein milliardenschweres Geschäft. Kritikerinnen und Kritiker sehen in „Modest Fashion“ dagegen ein Propaganda-Instrument für islamische Verhüllung. Die junge Wiener Designerin Naomi-Afia Günes-Schneider ist eingeladen worden, mit ihrer ersten Kollektion an der Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt teilzunehmen. - Gestaltung: Lise Abid

Obdach: Neues Vinzidorf in Wien-Meidling

Seit ziemlich genau 100 Tagen ist es jetzt offen: das „Vinzidorf“ im 12. Wiener Bezirk. Eine Container-Siedlung für meist alkoholkranke obdachlose Männer am Ende ihres Weges. Anfangs von manchen durchaus skeptisch beäugt, sind nun seit einigen Monaten die neuen Bewohner ins neue Vinzidorf eingezogen. Roberto Talotta war dort, sowohl beim Spatenstich vor zwei Jahren als auch jetzt. Und er hat mit dem Begründer der verschiedenen Vinziwerke, Pfarrer Wolfgang Pucher, gesprochen, der am Sonntag seinen 80. Geburtstag feiert - damals - und mit der Frau Chefin und dem Herren Michi - heute.

Moderation: Alexandra Mantler

Praxis 27.3.2019 zum Nachhören (bis 26.3.2020):

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