Konflikte, Kriege, Klimakatastrophen

Themen: 60 Jahre Katholische Sozialakademie Österreichs; Neue Herausforderungen an NGOs; Papst-Aufruf an Christen und Muslime

60 Jahre für Demokratie, Solidarität und Gerechtigkeit – Die Katholische Sozialakademie Österreichs

Mit einem Festakt im Kardinal-König-Haus feierte die Katholische Sozialakademie Österreichs, ksoe, am 29. März ihr 60-jähriges Bestehen. In seiner Festansprache würdigte Bundespräsident Alexander Van der Bellen als Ehrengast das gesellschaftspolitische Engagement der Organisation, für die er selbst 25 Jahre lang als Berater und Lehrbeauftragter tätig war.

Praxis
Mittwoch, 3.4.2019, 16.05 Uhr, Ö1

Gegründet wurde die ksoe bereits 1958 zur „Erforschung und Verbreitung der katholischen Soziallehre sowie Förderung ihrer Anwendung“ im Auftrag der Österreichischen Katholischen Bischofskonferenz. Ihre operative Tätigkeit nahm sie dann im Laufe des Jahres 1959 auf. „Praxis“ spricht mit ksoe-Direktorin Magdalena Holztrattner über die aktuellen Herausforderungen. - Gestaltung: Alexandra Mantler

Konflikte, Kriege, Klimakatastrophen – neue Herausforderungen an NGOs

Mehr als 130 Millionen Menschen sind weltweit auf humanitäre Hilfe angewiesen. Der Grund dafür sind bewaffnete Konflikte und Kriege oder Naturkatastrophen und die Folgen des Klimawandels.

Die Krisen werden zusehends komplexer und damit stehen Organisationen, die humanitäre Hilfe leisten vor großen Herausforderungen. Ein großer humanitärer Kongress hat sich kürzlich in Wien damit auseinandergesetzt, wie diese Herausforderungen zu bewältigen sind. Im Vorfeld haben einander Spitzenvertreter des Internationalen Caritas-Netzwerks getroffen. Abermals ist es dabei auch um aktuelle Krisen, wie den verheerenden Zyklon Idai gegangen, der weite Teile von Mosambik, Malawi und Simbabwe völlig verwüstet hat. Aber auch die angespannte politische Lage in Venezuela und die daraus resultierende humanitäre Versorgungskrise ist zur Sprache gekommen. - Gestaltung: Andreas Mittendorfer

Gemeinsam gegen Fundamentalismus – Papst-Aufruf an Christen und Muslime

Interreligiöse Verständigung und Solidarität unter Angehörigen unterschiedlicher Religionen standen im Mittelpunkt des zweitägigen Besuchs von Papst Franziskus in Marokko. Gemeinsam sollten sich Christinnen und Christen, Musliminnen und Muslime gegen Fanatismus und Fundamentalismus engagieren und Tendenzen entgegenwirken, „Hass und Rache als legitime Wege zur Gerechtigkeit“ zu sehen. In diesem Sinne unterzeichnete der Papst gemeinsam mit dem marokkanischen König Mohammed VI. auch eine Erklärung zum Status von Jerusalem: Die Stadt sei „Erbe der gesamten Menschheit“, heißt es darin, und ihr „multireligiöser Charakter“ müsse geschützt und gefördert werden. - Gestaltung: Mathilde Schwabeneder

Moderation: Judith Fürst

Praxis 3.4.2019 zum Nachhören (bis 2.4.2020):

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