Ankommen

Die Geschichte erzählt uns, woher wir kommen. Wohin unsere Reise geht, wissen wir nicht. Peter Tropper erzählt heute von seinen Reisen im Leben.

Morgengedanken 14.7.2018 zum Nachhören:

Im heurigen Frühjahr hab ich eine Radtour unternommen. Sie sollte mich auf einem uralten Pilgerweg, der von Canterbury nach Rom führt, zum Vatikan, zum Petersplatz in der Ewigen Stadt bringen.

Dr. Peter Tropper
ist Leiter des Diözesanarchives Gurk-Klagenfurt

Zuerst der Aufbruch

Wer zu den Quellen will, muss gegen den Strom schwimmen! Dieses wahre Wort verdeutlicht, dass es um anzukommen zunächst eines Aufbruches bedarf. Eines Aufbruches, um von A nach B zu gelangen. Eines Aufbruches aus der persönlichen Bequemlichkeit, wenn es darum geht, im eigenen Leben anzukommen und dort seinen Platz zu finden. Kein Ankommen also ohne Aufbruch!

Aber dann: Angekommen! Und wie? Sind die Begehrlichkeiten, die Erwartungen, die Hoffnungen, die Wünsche erfüllt? Oder ist das Ziel erreicht mit einem Gefühl, dass sich tiefe Leere breit macht und man sich fragt, wofür das alles? Vielleicht hilft es, Geduld mit sich selbst zu haben. Damit sich das Gefühl, angekommen zu sein, auch einstellen kann.